Mit seinen extrem schlanken Elementen unterstützt und versinnbildlicht mezzo Spide auch einen entscheidenden Vorteil der Solarmodule, die besonders dünn und gleichzeitig effizienter als frühere Systeme sind. Wer den Stand betritt, durchschreitet zuerst ein überdimensionales, beleuchtetes Tor, das aus mezzo-Strong-Elementen konstruiert wurde. „Das Tor spendet Licht, nimmt die Bildaussagen auf. Es ist gerade in Hallen, in denen keine größeren Elemente von der Decke abgehängt werden können, ein unfehlbarer Blickfang“, beschreibt der Designer des ausführenden Messebauers Spacewood aus Frankfurt, Jens Schäfer, die Konstruktion. „Auf kleineren Messen mit weniger Platz werden die Schenkel dieses Tores zu Pylonen umfunktioniert und entfalten so ebenfalls ihre Wirkung.“ Hier kommt ein weiterer optischer Pluspunkt des mezzo Systems zum Tragen. Das Konstruktions-Fachwerk dieses Systems weist keinerlei sichtbare „Schlüssellöcher“ für Schraubverbindungen auf. Kombiniert werden die Zargen mit einer einfachen Keiltechnik und einem Stahlclip. Vor allem aber lassen sich mit Mezzo Spide mehrfach gekrümmte Flächen, gekippte Fassaden oder auch Kugelformen realisieren. „In Kombination mit hinterleuchtetem Plexiglas entstehen beispielsweise facettenreiche Oberflächen mit einem faszinierenden Licht- und Schattenspiel“, so mezzo-Geschäftsführer Olaf Krobitzsch (www.mezzo-systems.com).
Wie sich Systembau mit höchsten Ansprüchen an Architektur und Corporate Design verbinden lässt, zeigt ein modularer Messeauftritt der Generali-Versicherungen für Bewerber-Messen. Italienische Gastfreundschaft, Zuverlässigkeit und Tradition sollte der Auftritt ebenso symbolisieren wie das „Auge für die Zeit, in der wir leben“, beschreibt Silvia Olp die Aufgabenstellung. Silvia Olp ist Mitglied der Geschäftsleitung des Systemelemente-Herstellers Burkhardt Leitner constructiv GmbH. Die von Generali beauftragten Designer und Messebauer TDM, Richard Schipper und Veenstra Corporate aus Wolvega in den Niederlanden hatten sich ganz bewusst für das Architektursystem constructiv Pila Petite entschieden. „Der Klassiker unter unseren modularen Architektursystemen“, so Silvia Olp. constructiv Pila Petite besteht aus schlanken Stützen und Knoten mit einfacher Schraubverbindung und lässt bei einfachster Handhabung eine große Bandbreite an Bauformen zu. Funktionalität und Flexibilität waren seitens des Auftraggebers besonders gefordert. Schließlich sollte und soll der Stand an unterschiedlichsten mit verschiedensten Formaten und Dimensionen aufgebaut werden. Alle Info-Paneele können leicht an die Anforderungen für die jeweilige Veranstaltung angepasst werden.
Dieser Artikel ist erschienen in TFI Heft 6/2009